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EEN VLAAMSE KOLONIE IN HET VERRE
WESTEN (Nov. 1912)
EINE FLÄMISCHE KOLONIE IM
FERNEN WESTEN (November 1912)
Einer unserer Mitarbeiter sprach mit
Mgr. De Brabandere, Generalvikar in
Helena-Montana, in den felsigen
Bergen des fernen Westen. Der
flämische Apostel, aus Desselgem
(Teilgemeinde von
Waregem)
gebürtig, ist wieder im Lande. Im
Auftrag von Mgr. John Patrick
Carroll,
Bischof (1904-1925) in Helena, einem
Auftrag, der ihm besonders am Herzen
lag. Monseigneur vereinbarte mit
Mgr. De Brabandere, schon einige
Informationen über seinen Auftrag in
Belgien zu verschaffen. Im Vorjahr
nahm der Bischof und Missionar bei
seiner Rückkehr nach Amerika schon
fünf flämische Landwirtsfamilien
mit, die sich um die Stadt Helena
herum auf dem vorhandenen Ackerland
niederließen.
Die Briefe, die die ersten
Kolonisten ihren Eltern und Freunden
in Belgien schickten, zeigten
Zufriedenheit. |
O
Auch viele flämische Landwirte wurden durch
das Versprechen einer brillanten Zukunft
nach Montana gelockt und von der
katholischen und nichtkatholischen lokalen
Bevölkerung, die die ersten Pioniere
arbeiten sah, herzlich eingeladen, sich hier
niederzulassen.
Somit überquerte Mgr. De Brabandere aufs
Neue den Ozean und ließ sich im
einheimischen Dorf Desselgem, in dem er sich
seinen flämischen Landsleuten zur Verfügung
stellte und ihnen die notwendigen
Informationen über das von ihm
evangelisierte Gebiet erteilte, nieder. Der
eingagierte Missionar kehrt am 15. Februar
mit seinen neuen Jüngern nach Helena zurück
und kommt dort Anfang März an. Während des
Interviews verlieh Mgr. De Brabandere der
Hoffnung Ausspruch, dass er seine Hoffnung
auf den flämischen Kern gesetzt hatte um
dort - in entfernten Gedanken - eine kleine
Heimat zu gründen, denn auch der Missionar
war ein feuriger Patriot.
Zum Schluss: Soeben wurde in Helena ein Dom
gebaut, der Stolz dieses Gebietes. Dieser
Tempel wurde nach dem Vorbild der berühmten
Wiener Votivkirche gebaut.
Katholische kirche in
Österreich.
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