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Biographie Mgr. Petrus De Brabandere

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In te Confido Candide et pacifice Das feuer must brennen Abt J-B Debrabant Lumen in Coelo Fr. Debrabandere

Brügge, Mgr. Petrus De Brabandere, 11 06 1894 wurde er zum Bischof (21) geweiht.

 
Mgr. PETRUS DE BRABANDERE, unser neuer Bischof, ist am 25. September 1828 in Ooigem geboren. Seine Eltern sind sehr ehrenhaft und christlich. Er absolvierte seine vorbereitenden Studien im kleinen Seminar von Roeselare und trat am 1. Oktober 1848 dem großen Seminar von Brügge bei. Am 21. Mai 1853 wurde er von Mgr. Malou zum Priester geweiht und studierte abwechselnd in Löwen an der Hochschule, wo er am 24. Juli 1855 Baccalaureus in Kirchenrecht und am 14. Juli 1857 Lizentiat wurde und in Rom, wo er ein Jahr blieb, um seine Kenntnisse zu vervollständigen. Am 5. Oktober 1858 wurde er Unterpastor von St. Pieters in Ypern, und am 17. Mai 1859, versetzt in derselben Eigenschaft nach St. Maartens in derselben Stadt. Mgr. Malou rief ihn im Oktober 1861 nach Brügge, um dort im großen Seminar den Lehrerstuhl im Kirchenrecht zu bekleiden. Er blieb dort länger als dreizehn Jahre und war seit Oktober 1864 zugleich Verwalter des Seminars.
St.-Salvator-Kathedrale Brügge  

 

  Inzwischen wurde er am 17. Februar 1867 zum Ehrenkanoniker benannt und im Oktober 1872 als Mitglied des bischöflichen Rats im Amt des prosynodalen Examinators angestellt. Als das Dekanat von Torhout im Januar 1875 frei wurde, benannte Mgr. Faict M. De Brabandere am 22. Januar 1875 zum Pastordekan und erwies ihm die Ehre, ihn persönlich am 4. Februar anzustellen. M. De Brabandere blieb nur fünfeinhalb Jahre in Torhout und wurde am 18. August 1880 wieder nach Brügge gerufen, um dort den Platz des Generalvikars zu besetzen, der durch die Entlassung des ehrwürdigen Mgr. Bruneel frei geworden war.
 
Am 26. März 1885 wurde M. De Brabandere Kanonikertitularis, am 26 März 1886 Kanonikerkantor und am 30. April 1890 wurde er Nachfolger von Mgr. Van Hove als Erzpriester. S. H. Leo XIII beförderte ihn am 13. März 1885 zum Prälaten seines Hauses und Leopold II. Machte ihn durch königlichen Erlass vom 31. Juli 1890 zum Ritter des Leopoldsorden. Am Tage des Todes von S. H. Mgr. Faict wurde Mgr. De Brabandere zum Vicaris capitularis gewählt und er leitete in dieser Eigenschaft das Bistum. Im geheimen Konsistorium vom 18. Mai 1894 wurde er zum Bischof von Brügge ausgerufen und am 11. Juni 1894 von Mgr. Goossens, dem Kardinalerzbischof von Mecheln in seiner Kathedrale geweiht. Gott segne ihn in seiner Person, in seinen Werke und Taten! Möge er lange Jahre in Ehren und allen leiten, viel Glück! Ad multos annos!

Verstorbener Mgr. Petrus De Brabandere, gestorben am 31.03.1895 in Brügge

Bittet zum Seelenlabsaal von
Seiner Durchlaucht Eminenz
Petrus De Brabandere
21. Bischof von Brügge,
Doktor in kanonischem Recht, Hausprälat von S. H.
Ritter des Leopoldsorden.
Geboren am 25 September 1828 in Ooigem,
zum Priester geweiht von Mgr. Malou, 21. Mai 1853
Baccalaureus in kanonischem Recht, 24. Juli 1855
Lizentiat, » . » . » . . . 14. Juli 1857
Unterpastor von St.-Pieters in Ypern, 5. Oktober 1858
“ St. Maartens in der selben Stadt (Ypern), 17. Mai 1859
 


Professor für kanonisches Recht im Seminar von Brügge, Oktober 1861
Direktor im selben Seminar, Oktober 1864
Kanoniker der Kathedrale von Brügge, 17. Februar 1867
Prosynodale Examinator und Mitglied des bischöflichen Rats, Oktober 1872
Pastor Dekan von Torhout, 22. Januar 1875
Generalvikar von Mgr. Joannes-Josephus Faict, 18. August 1880
Hausprälat von S. H. Leo XIII, 13. März 1885
Kanonischer Titelträger, 26. März 1885
kanonischer Kantor 26. März 1886
Erzpriester, . 30. April 1890
Ritter des Leopoldsorden. . . . . . 31. Juli 1890,
 
  Vicaris kapitularis des offenstehenden
Bistums von Brügge, nach dem Tod von Mgr. Faict, 4. Januar 1894
Doktor in kanonischem Recht, 24. Februar 1894
zum Bischof benannt in geheimem Konsistorium, durch S. H. Leo XIII, 18. Mai 1894
Gesalbt in seiner Kathedrale, 11. Juni 1894
Plötzlich verstorben in Brügge, die letzte Ölung erhalten am 31. März 1895
Die Freude unseres Herzens hat aufgehört,
in Trauer ist unser Reigen verwandelt. KLAGELIEDER V. 15
Barmherziger Jesus, gib ihm die ewige Ruhe!
 
 

Stamm Arent de Brabandere (~1420) x Gilloote van den Gheinste: Verwandtschaft Mgr. Petrus mit Mathis und Mathis en Tanguy

(Rhodesgoed te Kachtem-Izegem) De Brabandere Joannes (~1685 Lauwe - 1761 Kachtem) x Florentia De Wulf
Joannes Baptista (1723 Emelgem - 1800 Emelgem) x Barbara Vinckier
Eugenius (1763 Kachtem - 1823 Wielsbeke) x Isabella Deroo
Joannes Baptista (1801 Wielsbeke - 1866 Ooigem) x Julia De Smet
Mgr Petrus De Brabandere (1828 Ooigem - 1895 Brugge) 21ste Bisschop
Antonius (1725 Cachtem - 1799 Roeselare) x Marie Lein
Eugenius Franciscus (1760 Roeselare - 1818 Gent) x Anna Cath. Lievens
Eugène Fr. (1805 Roeselare - >1870) x Barbara Scheldeman
Petrus Joannes (1844 Roeselare - 1920 Wervik) x Melanie Cuvelier
Hector Richard (1880 Menen - 1962 Wervik) x Juliana Vanneste
Roger Omer (1923 Wervik - 1988 Kortrijk) x Marie Deput
Jean-Marie (1947 Wervik) x Christiane Carton
Peter (1973 Moeskroen) x Veronique Verbeke
- Mathis De Brabandere (2002 Roeselare)
- Tanguy De Brabandere  (2004 Roeselare)

Fünf Brügger Bischöfe werden neubegraben (2002) 21.-22. September 2002, "Het Volk", S. 11
Fünf Brügger Bischöfe werden am 14. Oktober in der Kathedrale von St.-Salvator neubegraben. Die Bischöfe ruhen jetzt noch in einer Grabkapelle für Kanoniker des Kapitels auf dem städtischen Friedhof von Steenbrugge. Es handelt sich um die Bischöfe Faict (1864-1894), De Brabandere (1894-1895), Waffelaert (1895-1931), Lamiroy (1931-1952) und De Smedt (1952-1984). „Im 19. Jahrhundert gerät die Gewohnheit außer Gebrauch, die Bischöfe im Grabgewölbe der Kathedrale zu begraben“, teilt das Bistum Brügge mit. „Während der Restaurationsarbeiten merkte man, dass im Grabgewölbe noch Platz für die fünf Bischöfe war.“ Ein Bittgottesdienst mit dem amtierenden Bischof von Brügge, (Mca)
 

  BOTSCHAFT SEINER HEILIGKEIT PAPST BENEDIKT XVI. FÜR DIE Fastenzeit 2006 „ALS ER DIE MENSCHENMENGE SAH, WURDE ER VON IHR TIEF BEWEGT“ Matthäus 9,36: „Und Er, die Scharen sehend, wurde innerlich mit Erbarmen bewogen über sie, weil sie ermüdet und zerstreut waren, wie Schafe, die keinen Hirten haben.“
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