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KULTURHISTORISCHES ERBE
Die 'Schlacht der goldenen Sporen’ Am 11. Juli 1302
besiegten die vereinigten Armeen der flandrischen
Städte. überwiegend Fußvolk, das gut ausgerüstete
französische Ritterheer, angeführt durch Robert
d'Artois, 1100 Reiter fanden den Tod auf dem
Schlachtfeld des Groeningekouters. Die Flamen fanden
nach der Schlacht 700 vergoldete Sporen auf dem
Schlachtfeld und stellten diese in der
Liebfrauenkirche (Onze Lieve Vrouwekerk) zur Schau.
So erhielt diese Schlacht später ihren Namen: die
'Schlacht der goldenen Sporen', Aus sozialem und
militärischem Blickwinkel war es eine
außerordentliche Schlacht. Der Aufstand entstand in
den Städten. Es war der Streit der flandrischen
Städte gegen den französischen König und nicht etwa
der zwischen zwei Fürsten, Zum ersten Mal in der
Geschichte besiegte eine vereinigte Bürgerwehr zu
Fuß ein berittenes Ritterheer, Hierdurch erhielt die
Grafschaft Flandern eine gewisse politische
Autonomie, 1973 wurde der 11. Juli zum Feiertag der
flämischen Gemeinschaft ausgerufen,
BEGINENHOFPARK Ausstellungsraum, Museum
Groeninge-Abtei
(JM)
In der Groeninge-Abtei ist die Geschichte Kortrijks
anschaulich erläutert, Große Aufmerksamkeit ist
dabei der 'Schlacht der goldenen Sporen* und der
großen Gedenkfeierlichkeiten am Beginn des 20.
Jahrhunderts gewidmet. In dieser Zeit wurden auch
die beiden Denkmäler gebaut, das Groeninge Tor und
das Groeninge Denkmal. Die vergoldete Bronzestatur
des Groeninge-Denkmals stellt die triumphierende
Jungfrau Flandern dar, die einen Löwen in Schach
hält. Einige Szenen der 'Schlacht der goldenen
Sporen' zieren den Sockel.
In Kortrijk kann man noch mehr Museen besuchen. Das
Broel-Museum zeigt eine Obersicht über 5
Jahrhunderte Kunst. hauptsächlich von Künstlern, die
in Kortrijk gewohnt oder gearbeitet haben. Das
Beginenhof Museum ist im ehemaligen Haus der Groß
Jungfrau untergebracht und zeigt die Lebensumstände
der Beginen, Das nationale Flachsmuseum und das
Spitzen und Leinenmuseum beleuchtet alle Aspekte des
Flachsanbaus und der Flachsverarbeitung,
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