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DIE LEIE, VON DER QUELLE BIS ZUR MÜNDUNG
Die Leie, die im französischen Lisbourg entspringt,
ist 186 km lang und die Hälfte davon liegt in
Belgien, In Gent mündet der Fluss schließlich in die
Scheide.
Der Oberlauf der Leie, ein stets breiter werdender
Bach, fließt durch das artesische Kreideplateau bis
nach Aire-sur-la-Lys, Stromabwärts, at der Kreuzung
mit der Kanalverbindung Dunkerque-Schelde, ist der
Fluss schiffbar für kleine Binnenschiffe und für die
Freizeitschifffahrt.
Der Wasserlauf sucht sich langsam seinen Weg durch
die weite, leicht Hügelige Landschaft.
Zwischen Houplines und Menen-Halluin heißt des Fluss
Grenz-Leie.
Seit dem Wiener Vertrag von 1815 bildet die Leie
hier die französisch-belgische Grenze.
Von Deûlémont bis Deinze wurde die kanalisierte Leie
für Schiffe bis 1350 Tonnen schiffbar gemacht. Über
die Deûle können die Schiffe den Hafen von Lille (Rijsel)
erreichen. Die Leie fließt abwechselnd durch ruhiges
Weideland, verstädterte Urbanisationen und
Industriezonen. In Westflandern münden 2 bedeutende
Kanäle in die Leie. Der Kanal Bossuit-Kortrijk ist
die Verbindung zur Schelde und der Kanal
Roeselare-Leie fürt zum Binnenhafen von Roeselare.
Ab Deinze hat die Leie ihren ursprünglichen
Charakter behalten. Der Fluss fließt durch eine
Grüne und kulturhistorische Landschaft mit
Weideland, Heuwiesen und malerischen Dörfern. Der
Entlastungskanal der Leie ist die
Schifffahrtsverbindung zum KANAL Gent-Oostende und
sorgt für den Wasserabtransport aus dem LeieBecken.
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Kortrijk |
INFO: - Toerisme Leiestreek vzw
Dam 71 bus 22, 8500 Kortrijk, Tel.- 056 24 99 95 |
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